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Künstlerhaus Eckernförde e.V.
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| Ereignisbericht
2008 Der Bericht des Vorstands |
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Kayoko Matsunaga (Japan/Bild.Kunst), die Literaturstipendiatin Ilona Stumpe-Speer (Leipzig) und die Performancekünstlerin Alexandra Gneissl (Kiel) eröffneten das Jahr mit ihrer Stipendienzeit im Künstlerhaus. Frau Matsunaga beschäftigte sich mit Objekten, Zeichnungen und Malderei, die beiden letztgenannten hatten sich in der Stipendienzeit zusammengefunden und arbeiteten an einer Literaturperformance, die sich im September verwirklichen ließ. Unter dem Titel „Wer kennt schon die Absicht der Meere“ boten die Künstlerinnen eine Kombination aus einer auf dem Wasser stattfindenden Bewegungsperformance und einer vom OIC aus gehaltenen Lesung lyrischer Texte. Barbara Kirsch (Kiel/Bild.Kunst) malte Großformatiges in Öl. Ina Weissflog (Kiel/Foto) gestaltete digitale Fotomontagen und arbeitete 6 Monate in der Ottestraße 1. Die französiche Bildende Künstlerin Carole Rivalin verbrachte 2 Monate im Künstlerhaus auf Grund einer Kooperation mit der Staatskanzlei, dem Centre Culturel Francais Kiel und dem SHKH. 2 Gäste aus Nahost beherbergte das Künstlerhaus mit dem Palästinenser Ahwad Al Malhi und der Israelin Dinah Shenhav, die 1 Monat lang mit Mann und drei Kindern im Atelier 4 Quartier bezog. Beide Kunstschaffenden wurden von der Heinrich-Böll-Stiftung Kiel im sogenannten „Radius-Projekt“ zur Förderung des interkulturellen Dialogs eingeladen und im Künstlerhaus zur Zufriedenheit aller Beteiligten untergebracht. Pei-Yu Shi, Musikerin aus Taiwan, bereitete während ihrer Stipendienzeit ein Konzert in Berlin vor, die Kieler Brockmann-Preisträgerin Kathrin Pieczonka (Kiel/Bild.Kunst) malte 2 Monate lang in Atelier 4, Katy Feuersenger (Düsseldorf/Bild.Kunst) skizzierte und zeichnete „Lieblingsorte von Eckernförderinnen und Eckernfördern“. Gunnar Voss (Berlin/Bild.Kunst) nutzte seine Stipendienzeit um sich künstlerisch neu zu orientieren, die argentinische Künstlerin Patricia Pisani begab sich auf Spurensuche nach ihrer „Norddeutschen Heimat“ und erstellte Fotocollagen aus ihr zur Verfügung gestelltem Bildmaterial..
Wesentliche Verbesserungen, die angesichts der prekären Finanzsituation lang ersehnt worden waren, wurden durch die Modifizierung des Nutzungsvertrages mit der Stadt erreicht. So wurde ein Pauschalvertrag für die Betriebskosten in Höhe von 350 € monatlich abgeschlossen. Des weiteren ermöglichte die Staatskanzlei mit der „Budgetierung“ (das SHKH erhält einen jährliche Zuschuss von 30.000 €, mit dem die Stipendien und alle anderen Kosten bestritten werden müssen) eine Teilautonomie, was die Finanzgebarung der Einrichtung anlangt. Außerdem stellte die Abteilung Kultur der Staatskanzlei einen Zuschuss für Anschaffungen und Ausstattung in Höhe von 2 x 7.000 € für die Jahre 2009/2010 in Aussicht.
Norbert Weber knüpfte Kontakte zum
Kunsthistorischen Institut der CAU Kiel und schob einen CI-Wettbewerb in der
Design-Klasse der Muthesius-Hochschule an, der qualitativ herausragende
Ergebnisse zeitigte. Zweck der Imageänderung ist eine neue Orientierung und
Öffnung zur Öffentlichkeit hin und durch eine bessere Ausstattung das Haus
Ottestraße 1 als „Marke“ aufzuwerten. Es soll ab 2010 Kuratorenstipendien geben
und Belegrechte an internationale (Baltische Staaten, Finnland, Polen etc.)
Einrichtungen der Kunstförderung „verkauft“ werden.
(Sven Wlassack)
Kontakt: Sven Wlassack,
Vors. Förderkreis,
Tel: 04351/710-170 (Büro), 04351/3413 (privat), Fax: 04351/710-199 (Büro),
04351/3424 (privat), Anschrift 24340 Eckernförde, Rathausmarkt 4-6.
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