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Künstlerhaus Eckernförde e.V.
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| Ereignisbericht
2003 Der Bericht des Vorstands |
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Das Jahr 2003 begann mit dem einzug von 2
Stipendiaten und 1 Stipendiatin im Januar. Der Hamburger Literat
Stefan Beuse verbrachte in Atelier 1 sein
3-Monatsstipendium und las zum Ende dieser Zeit aus seinen erschienenen Werken
„Gebrauchsanweisung für Hamburg“, „Wir schießen Gummibänder zu den Sternen“ und
aus den beiden Romanen „Die Nacht der Könige“ und „Kometen“ am 21.03. im Rahmen
der Veranstaltungsreihe „LesArt“ im Zusammenwirken mit der Stadtbücherei. In
Atelier 2 lebte und arbeitete der Bildende Künstler
Michael Spengler, Berlin, der sein
4-Monatsstipendium in 2 Etappen aufteilte. Im Rahmen seines ersten Aufenthaltes
im Künstlerhaus Eckernförde entwickelte er die Idee zum
Projekt Lebenswege, dessen Verwirklichung
der Kulturausschuss der Stadt Eckernförde im Juni des Jahres mehrheitlich
befürwortete. Die diesjährige Jahresgabe stellt eine Frottage der Fußabdrücke
Eckernförder Kinder, in Ziegelsteine gebrannt, dar.
Cornelia Konrads aus Bad Münder arbeitete 3
Monate lang in Atelier 4 an Naturobjekten. Anfang März zog dann das Künstlerpaar
Sabine Höpfner und
Stefan Canham, beide aus Hamburg in Atelier 2
und arbeitete dort ein halbes Jahr an ihrer Foto- und Videokunst. Im April
folgte in Atelier 4 die litauische Künstlerin
Nomeda Valenciute, die sich 3 Monate lang mit kompositorischen Aufgaben
beschäftigte. Im Mai zogen dann mit Heike Walter,
Berlin, (3-Monatsstipendium, Arbeitsschwerpunkt: Rauminstallationen) in Atelier
1 und Ina Hattebier, Hamburg,
(6-Monatsstipendium, Schwerpunkt: Videoinstallationen), in Atelier 3 und sorgten
so für eine ausgesprochene Frauendominanz im SHkh. Im Juli zog eine weitere
Stipendiatin, Petra Ottkowski, Malerin aus
Leipzig für 4 Monate ins Atelier 4. Ebenfalls aus Leipzig kam im August
Silke Koch, um ein 4-Monatsstipendium für ihre
Arbeit mit Dia- und Videoinstallationen in Atelier 1 zu nutzen, ehe dann
Michael Spengler mit konkreten „Fußabdruckarbeiten“ für das Projekt
„Lebenswege“ den Jahresreigen im Atelier 2 beschloss.
Stipendiatenausstellungen fanden am 23.03., 14.06. im Rahmen des Sommerfestes
und am 17.10. im Ausstellungsraum statt. Darüber hinaus sollten Veranstaltungen
besonderer Art in diesem Raum angeboten werden, um die Öffentlichkeit ins SHkh
zu ziehen, um das Haus bekannt zu machen. Der erste Versuch gelang mit der „Studiobühne
Bayreuth“, die eine unterhaltsame Persiflage auf das Thema „Lohengrin“
mit dem Titel „Nie sollst Du mich befragen“ präsentierte. Nach dem gut besuchten
Sommerfest im Juni wurde der Raum von 3 Theaterworkshopangeboten im Rahmen der
städtischen Veranstaltungsreihe „Aktion Ferienspaß“ mehrfach ausgelastet. Im
Oktober gab es dann ein Gastspiel der besonderen Art: Das Preetzer
Papiertheater Pollidor entzückte mit
seinen Programmen „Der standhafte Zinnsoldat“, „Vun Fischer un sin Fru“ und „Als
der Regenbogen verboten wurde“ große und kleine Besucher. Leider erbrachten die
Veranstaltungen gerade so eben kostendeckende einnahmen und die ersehnten
Gewinne werden wohl erst in der Zukunft verbucht werden können.
Fortschritte machte dank des Vereinsmitgliedes
Markus Feuerstack die Gestaltung einer Homepage, die unter
www.otte1.de bzw.
www.shkh.de zu begutachten ist.
Sven Wlassack, im März 2004
Kontakt: Sven Wlassack,
Vors. Förderkreis,
Tel: 04351/710-170 (Büro), 04351/3413 (privat), Fax: 04351/710-199 (Büro),
04351/3424 (privat), Anschrift 24340 Eckernförde, Rathausmarkt 4-6.
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